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… aus: „Der kleine Nick“. Das war das Sonntag Abend – Programm letztes Wochenende. Dass Rufus Beck gut vorlesen kann, weiß jeder, der die Harry Potter – Hörbücher kennt. Wer sie noch nicht kennt, dem seien sie absolut ans Herz gelegt! Wusstet ihr, dass Rufus Beck dort insgesamt ca 80 verschiedenen Charakteren jeweils eine eigene Stimme oder Dialekt gibt? Ein wahrer „König des Vorlesens“ also!

Und die Geschichten vom „kleinen Nick“ von René Goscinny sind ja mittlerweile auch durch die Verfilmung bekannt geworden – und sie sind unbedingt (vor-)lesenswert! Sie haben alles, was richtig gute Kindergeschichten ausmachen: sie sind frech und gut geschrieben und treffen mit Witz genau den Kern der Dinge. Und das wichtigste: Sie sprechen auch Erwachsene an – Ist das denn nicht die größte Kunst des Kinderbuchschreibens, wie zum Beispiel Astrid Lindgren oder Michael Ende sie perfekt beherrscht haben: für Kinder verständlich und lustig, und gleichzeitig für Erwachsene amüsant und treffend zu schreiben? Wenn Kinder sich verstanden und gut unterhalten fühlen und Erwachsene sich mit Freude anihre Kindheit erinnern – dann hat ein Kinderbuchautor alles richtig gemacht.

Illustration von Jean-Jacques Sempé

 

Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was für eine perfekte Kombination es ist, wenn Rufus Beck dann genau diese Geschichten liest, vor einem ausverkauften Saal. Das bunt gemischte Publikum hat sich jedenfalls königlich amüsiert, als Rufus Beck mit viel Einfühlungsvermögen, Schauspieltalent und Stimmen-Imitation von Nicks Episoden mit seinen Schulfreunden, Eltern und Nachbarn vorgelesen hat. Ein einmaliges Erlebnis!